Bain & Company beziffert die Chance von Agentic AI im SaaS-Markt allein in den USA auf 100 Milliarden Dollar. Bisher seien erst 4 bis 6 Milliarden Dollar erschlossen. Mit Kanada, Europa, Australien und Neuseeland sieht Bain rund 200 Milliarden Dollar global.
Der Bericht sagt nicht, dass Agenten SaaS einfach ersetzen. Der größere Punkt ist die Koordinationsarbeit zwischen Systemen: Budgetdaten aus dem ERP ziehen, Lagerbestände abgleichen, Lieferantenmails interpretieren, Genehmiger verfolgen und Eskalationen entscheiden. Bain nennt das cross-workflow decision context.
Bewertet werden Aufgaben nach Prüfbarkeit des Ergebnisses, Fehlerkosten, digitalisiertem Wissen, Integrationsaufwand, Prozessvariabilität und Abhängigkeit von der physischen Welt. Support, Engineering, Abstimmung und Dokumente kommen zuerst; Medizin, Werkslogistik und Verhandlungen später. Für SaaS-Anbieter ist die Warnung klar: Wer keine Agenten integriert, verliert Wert an die Schicht zwischen den Systemen.
Quellen: Bain & Company, PR Newswire / Artificial Intelligence News; CocoLoop