Google I/O beginnt am 19. Mai. Zwei Wochen davor testeten Google-Mitarbeiter intern einen Agenten namens Remy. Unterlagen, die 9to5Google sah, nennen ihn einen digitalen Partner rund um die Uhr. Es ist kein neues Modell, sondern ein aktiveres Gemini.
Remy soll Handlungen in Gemini bringen: Onlinek?ufe mit gespeicherten Zahlungsmitteln, Dateiversand ?ber Gmail, Drive und Docs, Mac-Steuerung, Dateiordnung, Softwarebedienung, Monitoring wichtiger Themen und langfristiges Lernen von Vorlieben.
Das heutige Gemini reagiert meist passiv: Der Nutzer fragt, das System antwortet, dann endet der Vorgang. Remy nimmt ein Ziel, plant Schritte, ruft Werkzeuge auf, arbeitet ?ber Apps hinweg und fragt nur bei relevanter Unsicherheit zur?ck.
Der Datenzugriff ist breit. Genannt werden Chatverl?ufe, verbundene Apps, Personal Context, Personal Intelligence, hochgeladene Dateien, Standort sowie Browser-Anmeldedaten, Cookies und Browserverlauf. Zugriff auf Chrome-Ebene ist die Grenze, die viele Agentenplattformen meiden.
Google kann das versuchen, weil es Daten, Modell und Ger?tekontrolle in einem ?kosystem b?ndelt. Claude hat kein Gmail, Calendar oder Drive. Diese Kombination macht Gemini im Agentenrennen stark.
Googles Dogfooding-Warnung bleibt klar: Remy can make mistakes and expose data unintentionally. F?r juristische, medizinische oder finanzielle Entscheidungen ist Remy ungeeignet. Autonomie, Best?tigungen, Rechte, Auditierung und die Grenze zu Personal Intelligence sind offen.
Claude Cowork, ServiceNow-Nvidias Project Arc und OpenAIs agent-driven systems zeigen dieselbe Richtung: Agenten, die handeln. Wenn Remy auf der I/O offiziell erscheint, k?nnte das greifbarer sein als bessere Gemini-Benchmarks.
Quellen: Google preps 'Gemini Agent' as your '24/7 digital partner' (9to5Google); CocoLoop, Google's Gemini May Be Getting a 24/7 AI Agent Called 'Remy' (eWeek); Google tests Remy AI agent for Gemini as focus turns to user control (AI News); Google develops Remy AI agent for Gemini (Let's Data Science)