PhysicsX sammelt 300 Mio. Dollar für große Physikmodelle ein

PhysicsX lenkt KI-Investitionen auf ein weniger lautes, aber teures Feld: technische Simulation. Das Londoner Unternehmen hat in einer Series C 300 Millionen Dollar eingesammelt und wird mit rund 2,4 Milliarden Dollar bewertet.

Modelle sollen teure Simulationsschleifen verkürzen

Temasek führt die Runde an, beteiligt sind auch Nvidia, Siemens, Applied Materials, Atomico, M&G und Intrepid Growth. Die Mischung ist aussagekräftig: Rechenökosystem, Industriesoftware und Halbleiterausrüstung treffen zusammen.

PhysicsX trainiert neuronale Netze darauf, physikalisches Verhalten vorherzusagen. Designteams können dadurch viele Varianten prüfen, bevor sie teure Hochpräzisionssimulationen oder Prototypen einsetzen. Flugzeugtriebwerke, Chips, Batterien und Raketenkomponenten gehören zu den Zielbereichen.

Den nächsten Schritt nennt das Unternehmen große Physikmodelle. Gelingt der Ansatz, könnte Engineering von langsamen Design-Simulations-Schleifen zu schneller Modellselektion und gezielter Validierung wechseln.

Quellen: Venture Capital Funding Roundup - June 8, CocoLoop, 2026 (Tech Startups); Recently Funded Startups (mehrere Medienberichte)