Suno lebt derzeit mit einem Widerspruch: Die KI-Musikfirma wird von Musikern und Labels verklagt und erhält zugleich Geld zu einer deutlich höheren Bewertung. Am 3. Juni meldete Suno mehr als 400 Millionen Dollar frisches Kapital bei einer Bewertung von 5,4 Milliarden Dollar.
Geführt wurde die Runde von Bond Capital, dazu kamen IVP, Forerunner, Union Square, Alkeon, Quiet sowie nicht genannte Musiker und Songwriter. Der Anstieg ist steil: rund 500 Millionen Dollar im Jahr 2024, 2,45 Milliarden vor etwa sechs Monaten, jetzt 5,4 Milliarden.
Die Rechtsrisiken bleiben. Mehr als 1.800 unabhängige Musiker verklagen Suno und Udio, große Labels werfen den Firmen Training mit urheberrechtlich geschützten Songs vor. Gleichzeitig arbeitet Suno mit Warner Music an einem Modell mit freiwilliger Beteiligung von Künstlern. Investoren setzen offenbar darauf, dass KI-Musik einen zusätzlichen Markt öffnet und der Konflikt am Ende über Lizenzmodelle gelöst wird.
Quellen:Berichte von SiliconANGLE, Variety, TechCrunch und Billboard zu Sunos Finanzierung und Urheberrechtsstreit; CocoLoop