Sekai macht aus vibe coding 15 Millionen Mini-Apps für Verbraucher

Vibe coding fand im vergangenen Jahr vor allem in Entwicklerwerkzeugen wie Cursor, Claude Code und Replit statt. Sekai will diese Idee auf Verbrauchertelefone bringen: eine Idee beschreiben, sofort eine spielbare Mini-App erhalten und Kreationen anderer weiterbearbeiten.

Das Unternehmen hat eine Series A über 20 Millionen Dollar aufgenommen, angeführt von Khosla Ventures und Connect Ventures. Zu den weiteren Investoren gehören a16z Speedrun, Mayfield, A*, MVP Ventures, 59 Capital, Parable VC und 45 Ventures. Bereits 2025 gab es eine Seed-Runde über 6 Millionen Dollar unter Führung von Mayfield.

Der starke Punkt sind die Nutzungszahlen. Sekai sagt, Nutzer hätten 15 Millionen Mini-Apps erstellt, täglich kämen 200.000 hinzu, und die tägliche Nutzung auf iOS und Android liege bei mehr als einer Stunde. Nicole Quinn von Connect Ventures sieht darin ein Signal echter Produktbesessenheit.

Sekai wirkt weniger wie ein Produktivitätstool für Programmierer als wie ein sozialer Feed, in dem Software die Inhaltseinheit ist. Gründer Lucky Zhang verkaufte zuvor Yi+ AI an Apple und Blacktail an ByteDance. Entscheidend wird, wie viele der 15 Millionen Apps nach dem ersten Neugier-Klick erneut geöffnet werden.

Quellen: CocoLoop; Sekai raises $20 million as people create 15 million AI mini apps (Axios); Sekai Raises $26M in Seed and Series A Funding (FinSMEs).